Erwin Gillen/Finanzierung und Region Südeifel/Biersdorf am See  und Plz 546xx

Finanzierung 1-9  und Region Südeifel /Stausee Biersdorf am See 5-10  und Holz-/Gartenarbeiten 11

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Postbank            Wohnatlas 2018








Neubau oder Bestandsimmobilie? Eine Frage des Preises








Neubau oder Bestandsimmobilie – was rechnet sich am ehesten, was   sind die Vor- und Nachteile? Vor diesen Fragen stehen Immobilienkäufer   überall in Deutschland.








Details zum Download








Postbank   Wohnatlas 2018 Hintergrundinformationen Bundesweite PI Neubau vs. Bestand   Juni 2018 [1,9 MB] (pdf)




Postbank   Studie - Wohnatlas 2018 - Neubau vs. Bestand Juni 2018 [89 KB] (xls)




Postbank   Wohnatlas 2018 Grafik Neubau vs. Bestand Juni 2018 [269 KB] (pdf)








Der Postbank Wohnatlas, für den das Hamburgische   WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) die Angebote in 401 kreisfreien Städten und   Landkreisen untersucht hat, gibt einen Überblick über die regionalen   Preisabstufungen. In 329 von 401 Kreisen und kreisfreien Städten liegen die   Kaufpreise für 70-Quadratmeter-Wohnungen aus dem Bestand um mehr als 50.000   Euro unter den entsprechenden Neubaupreisen. Kostenvorteile von über 100.000   Euro ergeben sich für Bestandsimmobilien rechnerisch in mehr als jedem   fünften Kreis (90 Kreise, 22 Prozent) gegenüber Neubauten. Als Neubauten   gelten in der vorliegenden Untersuchung Immobilien ab Baujahr 2014.








„Für 86.500 Euro – das ist im bundesweiten Mittel der   Preisvorteil einer 70-Quadratmeter-Bestandswohnung zu einer vergleichbaren   Neubauwohnung – lassen sich so einige Sanierungsmaßnahmen umsetzen, für die   es häufig zusätzlich die staatliche Förderung durch die KFW gibt“, sagt Jörg   Koschate, Vorstand Produkte der BHW Bausparkasse. „Wenn die Preisdifferenz   zwischen Bestands- und Neubau bei einem nach Lage und Ausstattung   vergleichbarem Objekt allerdings deutlich darüber liegt, ist Vorsicht   geboten.“ Der Sanierungsbedarf solch vermeintlicher „Schnäppchen“ ist   meistens besonders hoch. In Fällen großer Abweichungen rät der Experte daher   zu einem professionellen Gutachter, der den Zustand des Wunschobjekts genau   analysiert und eine Kostenschätzung abgibt.








Auch bei Bestandsobjekten ohne massiven Sanierungsbedarf gilt es   einiges zu beachten. Trotz augenscheinlich gutem Zustand kann es verdeckte   Mängel geben, die kostspielige Reparaturen nach sich ziehen. Zudem entspricht   die Energieeffizienz meist nicht dem Standard eines Neubaus, so dass entweder   höhere laufende Heizkosten oder alternativ Energiesparmaßnahmen und   Modernisierungsarbeiten an der Haustechnik auf die Eigentümer zukommen. „Es   muss jedoch nicht jede Modernisierungsmaßnahme vor dem Einzug umgesetzt   werden. Der Finanzierungsbedarf lässt sich dann auch auf einen Zeithorizont   von mehreren Jahren verteilen“, so Jörg Koschate.








Top Ten: Hier ist die Preisdifferenz zwischen Neubau und   Bestandsimmobilie am größten








Reihenfolge: Kaufpreisdifferenzen Neubau* im Vergleich zu   Bestand für eine 70-Quadratmeter-Wohnung, Median








Rang 

Stadt/Kreis 

Bundesland 

Differenz in Euro 

  1

 Stuttgart

 Baden-Württemberg

 166.580 

  2

 Ludwigslust-Parchim

 Mecklenburg-Vorpommern

 154.662

  3

 Leipzig,   Landkreis

 Sachsen

 150.512

  4

 Lübeck

 Schleswig-Holstein

 142.527

  5

 Meißen

 Sachsen

 141.135

  6

 Hof (Stadt)

 Bayern

 136.366

  7

 Starnberg

 Bayern

 135.693

  8

 Krefeld

 Nordrhein-Westfalen

 135.526

  9

 Teltow-Fläming

 Brandburg 

 135.505

10

 Garmisch-Partenkirchen

 Bayer

 135.260





Quellen: empirica-systems Marktdatenbank (2018), Berechnungen   HWWI




* Immobilien ab Baujahr 2014








Größter Preisvorteil in Stuttgart








In Stuttgart sind die Preise für Bestandsimmobilien im   bundesweiten Vergleich in Relation zu den Neubau-Preisen am günstigsten. Mit   einer Preisdifferenz von 166.580 Euro für die 70-Quadratmeter-Wohnung ist   Stuttgart auch unter den sieben einwohnerstärksten deutschen Metropolen   Spitzenreiter. Mehr als 100.000 Euro beträgt die Preisdifferenz zwischen Neu-   und Altbau aber auch in Düsseldorf, Berlin, Köln und Frankfurt am Main.








Preisdifferenz Neubau zu Altbau in den „Big Seven“ der deutschen   Städte








Reihenfolge: Kaufpreisdifferenzen Neubau* im Vergleich zu   Bestand für eine 70-Quadratmeter-Wohnung, Median








Rang 

Stadt 

Preisdifferenz in Euro 


 1

 Stuttgart

 166.580


 2

 Düsseldorf

 120.211


 3

 Berlin

 108.500


 4

 Köln

 104.353


 5

 Frankfurt a. M.

 100.613


 6

 München

   82.431


 7

 Hamburg

   71.454






Quellen: empirica-systems Marktdatenbank (2018), Berechnungen   HWWI




* Immobilien ab Baujahr 2014








Preisschere wird von Altersstruktur der Immobilien insgesamt   bestimmt








Die Studie offenbart weiter, dass Preisunterschiede zwischen   Neu- und Bestandsbauten umso ausgeprägter sind, je höher der Anteil „echter“   Altbauwohnungen mit Baujahr vor 1979 am gesamten Wohnungsbestand der   jeweiligen Landkreise beziehungsweise kreisfreien Städte ist. Besonders alt   ist der Immobilienbestand zum Beispiel im südlichen Niedersachsen, im   Ruhrgebiet, im Saarland und in den östlichen Bundesländern Sachsen,   Sachsen-Anhalt und Thüringen. Auch in Metropolen und Städten dominieren die   älteren Bestandsbauten mit Anteilen von mehr als 70 Prozent am gesamten   Wohnungsbestand. In vielen Kreisen Bayerns, im nördlichen Niedersachsen und   im Umland von Berlin hingegen sind mehr als 40 Prozent der Wohnungen erst   nach 1978 entstanden.








„Neubau entsteht vor allem da, wo Platz ist“, sagt Jörg Koschate   von der BHW Bausparkasse. „Daher sind Lage und Infrastruktur bei älteren   Objekten oft deutlich attraktiver.“ Doch natürlich bietet ein Neubau auch   große Vorteile, etwa eine bessere Energieeffizienz, eine moderne, zeitgemäße   Ausstattung und eine längere Gewährleistung auf Baumängel. Wo die   Preisunterschiede bei einem in Lage und Ausstattung vergleichbarem Objekt   gering sind, rät der Experte daher eher zum Neubau – vor allem denjenigen,   die in ihren eigenen vier Wänden in den nächsten Jahren handwerklich nicht   groß anpacken möchten.








Wer gezielt nach jüngeren beziehungsweise älteren Immobilien   sucht, findet in den unten stehenden Top 10 Rankings die Kreise mit den   höchsten Anteilen des jeweiligen Immobilientyps.








Top 10 Regionen mit überdurchschnittlich jungem   Immobilienbestand








Reihenfolge: Anteil Wohnungen der Baujahre ab 1979 am gesamten   regionalen Wohnungsbestand








Rang

Stadt/Kreis 

Bundesland 

Anteil   "jüngerer" Immobilien ab Baujahr 1979 

  1 

Erding

Bayern

 56,1 %

  2

Cloppenburg

Niedersachsen

 56,0 %

  3

Vechta

Niedersachsen

 54,5 %

  4

Freising

Bayern

 54,3 %

  5

Emsland

Niedersachsen

 53,2 %

  6

Pfaffenhofen a. d. Ilm

Bayern

 52,5 %

  7

Landshut

Bayern

 51,7 %

  8

Eichstätt

Bayern

 51,1 %

  9

Landsberg am Lech

Bayern

 51,1 %

10

Regensburg

Bayern

 50,7 %





Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (2014),   Berechnungen HWWI








Hintergrundinformationen zum Postbank Wohnatlas 2018








Der Postbank Wohnatlas 2018 ist eine jährlich erscheinende,   mehrteilige Studienreihe, die den deutschen Immobilienmarkt unter   verschiedenen Aspekten regional bis auf Kreisebene beleuchtet. Der   vorliegende Beitrag ist der fünfte Studienteil des diesjährigen Wohnatlas. Er   basiert auf Berechnungen, die unter der Leitung von Diplom-Volkswirtin Dörte   Nitt-Drießelmann, Senior Researcherin beim Hamburgischen   WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), für 401 deutsche Landkreise und kreisfreie   Städte durchgeführt wurde.





 

 

 

 

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